Labelisierte Projekte

Das Label wird an laufende Forschungs- und Praxisprojekte vergeben, die nicht über die Plattform initiiert wurden, doch zur Umsetzung der Ziele der Plattform gemäss der Roadmap „Healthy Ageing“ 2020-2030 beitragen.

Das Label wurde an folgende Projekte vergeben:

 

Health inequalities in the context of working life extension

Current demographic and economic developments in Western societies – including Switzerland – fuel a trend of extending working life. The public and academic debates about postponing retirement age give little attention to heterogeneity in aging. This project aims at examining the effects of the transition from employment to retirement on health outcomes for different social groups. In particular, we explore how the extension of working life and later life health conditions influence each other. One the one hand, we examine how retirement transition patterns, such as gradual or direct retirement transitions, affect individuals’ health outcomes. On the other hand, we investigate how adverse health conditions affect labor market integration during late careers and transitions to retirement.
In addition to Switzerland, this study examines Sweden and the USA. The project is carried out at the Research Centre for Health Sciences at ZHAW and involves collaboration with the non-profit organization Innovage and researchers at the ZHAW, other universities in Switzerland, Sweden, Chile and the USA. The project is associated with the National Centre of Competence in Research "Overcoming Vulnerability: Life Course Perspectives" (NCCR LIVES).

Principal investigator: Dr. Isabel Baumann
Cooperation partner: Innovage (Ulrich Roth and Erica Benz)
Research collaboration: ZHAW, University of Geneva, HES-SO, NCCR LIVES, Karolinska Institut/Stockholm University, University of Gothenburg, University of Chile, University of Florida in Gainesville, University of Washington, Stanford University
Duration: 2019-2022
Funding institution: SNSF Ambizione

Project website
 

Runde Tische zur Zukunft der Care-zentrierten Ökonomie

Der Verein WiC (Wirtschaft ist Care) wurde im Dezember 2015 in St. Gallen gegründet. Durch Veranstaltungen, Forschungsprojekte, Medienarbeit, Kampagnen etc. setzt er sich ein für einen Paradigmenwechsel im ökonomischen Denken und Handeln im Sinne einer Reorganisation des Wirtschaftens um ihr Kerngeschäft: Care, die Befriedigung tatsächlicher menschlicher Bedürfnisse weltweit.
Ein zentrales Projekt ist die Organisation von runden Tischen zu einzelnen Aspekten der Care-zentrierten Ökonomie. Der erste runde Tisch zum Thema „Care in den Wirtschaftswissenschaften“ hat am 25. Januar 2019 in Zusammenarbeit mit und in Räumen der Fachhochschule St. Gallen (Abt. Soziale Arbeit) stattgefunden mit dem Ergebnis, dass voraussichtlich im Herbstsemester 2020 an der Universität St. Gallen eine Ringvorlesung zur Care-zentrierten Ökonomie stattfinden wird. Weitere Folgeaktivitäten sind angedacht. In Planung ist in Zusammenarbeit mit der Kulturzeitschrift „Avenue“ ein zweiter runder Tisch zur Zukunft der Care-zentrierten Ökonomie in den Medien. Er wird voraussichtlich im Spätherbst 2019 Medienschaffende aus der ganzen Schweiz in Basel zusammenführen. Zur Vorbereitung des dritten runden Tischs zum Thema „Die Care-zentrierte Ökonomie in Schule und Bildung“ führt WiC zunächst in Zusammenarbeit mit der Fachhochschule St. Gallen (Abt. Praxisprojekte) von November 2019 bis Juni 2020 ein studentisches Praxisprojekt zum Thema „Unbezahlte Arbeit in Schweizer Schulbüchern“ (Arbeitstitel) durch. Im Anschluss daran sollen Schlüsselpersonen aus dem Schul- und Bildungsbereich zum dritten runden Tisch eingeladen werden, voraussichtlich im Herbst 2020. Eine Fortsetzung des Projektes zu weiteren Aspekten der Care-zentrierten Ökonomie ab 2021 ist möglich.

Projektleitung: Gaby Belz, Caroline Krüger Dr.phil., Ina Praetorius Dr.theol.
Zusammenarbeit mit Partnern: bisher Fachhochschule St. Gallen und Zeitschrift „Avenue“
Laufdauer: April 2019 bis ?
Förderinstitutionen: bisher SGG und Migros Kulturprozent
Grundlagentext: Ina Praetorius, Wirtschaft ist Care oder: die Wiederentdeckung des Selbstverständlichen, Berlin (Heinrich Böll Stiftung) 2015

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Kontaktperson

Lea Berger
Schweizerische Akademie der Geistes- und Sozialwissenschaften SAGW
lea.berger (@) sagw.ch


Illustrationen

Anna Luchs, Angela Reinhard
(atelier nordföhn) & WHO